Deine Zielgruppe definieren:
Wie du deinen Wunschkunden findest

Viel hilft viel?

Die Versuchung, die eigene Zielgruppe besonders groß zu halten, ist enorm. Denn je größer die potenzielle Zielgruppe, desto größer der Umsatz, oder nicht? Schön wär’s, aber so leicht ist es leider nicht. Mehr potentielle Kunden bedeuten eben gerade nicht zwangsläufig mehr Umsatz. Denn je größer die Gruppe, desto unterschiedlicher sind die Menschen in dieser Gruppe. Die Leute haben nichts mehr gemeinsam, denken viel zu unterschiedlich und haben ganz unterschiedliche Bedürfnisse. Um alle zumindest noch irgendwie anzusprechen, musst du deine Aussagen möglichst allgemein und schwammig halten. Damit sprichst du am Ende dann eben nicht möglichst viele, sondern überhaupt niemanden mehr an. Neben einer Menge Zeit (und Energie!) hast du auch noch unnötig Geld verbrannt.

Nur wenn du ein glasklares Bild von deinen (potentiellen) Kunden und deren Bedürfnissen hast, kannst du deine Produkte, Dienstleistungen und Marketingmaßnahmen bestmöglich für sie gestalten. Entsprechend sind die genaue Definition und Analyse deiner Zielgruppe die absolute Basis für deinen Unternehmenserfolg.

Klingt noch zu abstrakt?

Stell dir einfach einmal vor, dein Produkt wäre eine Weihnachtsgeschenk. Dieses Weihnachtsgeschenk muss nun nicht nur für deinen Partner, deine Kinder, deine Großeltern und Eltern,  sondern auch für deine Kolleginnen, deine Yogafreunde, Bekannte vom Stammtisch, deine Nachbarn und deinen Postboten passen. Nicht zu vergessen dein Vierbeiner. Denn schließlich willst du ja möglichst viele damit erreichen. Wird schwierig, was? Nachdem du dir stundenlang dein Hirn zermartert hast, landest du vermutlich bei einer Notlösung à la Weihnachtssocken oder Kinogutschein. Damit wirst du wohl nicht mal deine Oma vom Hocker hauen.

Und nun stell dir einmal vor, statt es allen recht machen zu wollen, konzentrierst du dich voll und ganz darauf, das perfekte Geschenk für nur eine einzige Person davon zu finden. Statt dich zu zerreißen und nur noch eine Notlösung für alle zu haben, kannst du dich auf einmal genau auf die Wünsche und Bedürfnisse einstellen und zuhören, was gesagt wird. Hatte dein Partner nicht letztens mit leuchtenden Augen davon geschwärmt, endlich mal wieder auf ein Konzert gehen zu wollen und dass ACDC bald wieder auf Tour gehen? Oder der neu eröffnete Kletterpark am Stadtrand. Wäre ein Besuch nicht das perfekte Geschenk für deinen Sohn, der nicht stillsitzen kann und am liebsten sofort auf alles raufklettert? Kommt vermutlich besser an als die Socken.

 

Back to Business

Genau wie du es mit einem einzigen Geschenk nie allen recht machen können wirst, so kannst du auch mit deinem Produkt nie alle ansprechen. Die gute Nachricht: Das musst du auch gar nicht. Trau dich und definiere deine Zielgruppe eng! Denn nur so kannst du ihr zuhören, sie richtig kennenlernen und herausfinden, was wirklich ihre Bedürfnisse sind. Und wenn du das einmal weißt, kannst du dein Produkt und dein Marketing genau darauf ausrichten. Dadurch kannst du sie begeistern. Und das ist dein Schlüssel zum Erfolg.

Du willst gar nicht erst Gefahr laufen, deine Zielgruppe zu weit zu fassen (der Gedanke “viel hilft viel” ist oft einfach zu verlockend und immer wieder ertappt man sich selbst dabei, die Zielgruppe immer noch ein bisschen weiter fassen zu wollen – hallo Weihnachtssocken!). Daher ist es am besten, wenn du erst einmal mit einem einzigen Kunden, nämlich deinem idealen Wunschkunden beginnst. Dieser Wunschkunde steht stellvertretend für deine gesamte Zielgruppe.

Der Vorteil: Wenn du statt einer anonymen Gruppe nun eine genaue Person vor Augen hast, dann richtet sich jeder Text, den du schreibst, jedes Angebot, das du entwirfst, genau an diese Person. Du nutzt ihre Sprache, kennst (und löst!) ihre Probleme und begegnest ihr auf Augenhöhe. Dadurch fühlt sich dein Wunschkunde nicht nur persönlich angesprochen, sondern auch wertgeschätzt und verstanden. 

Wie definierst du also nun deinen Wunschkunden?

Marketingfee

Dazu denkst du zunächst einfach mal an deine bisherigen Kunden: Mit welchen Kunden geht dir deine Arbeit am leichtesten von der Hand und macht dir am meisten Spaß? Welche Kunden zaubern dir ein Lächeln ins Gesicht, wenn sie in deinen Laden kommen, bei dir anrufen oder eine Mail von ihnen bei dir eintrudelt? Hast du ein konkretes Gesicht oder gleich mehrere vor Augen? Wunderbar. Dann hol dir meinen kostenlosen Step-by-Step Guide, in dem ich dir Schritt für Schritt erkläre, wie du deinen Wunschkunden genau für dich definieren kannst.   

Du hast noch keine Kunden oder bislang ist noch niemand dabei, mit dem dir die Zusammenarbeit so wirklich Spaß macht? Dann lass mich einmal kurz gute Fee spielen. Du darfst dir nun deinen idealen Wunschkunden wünschen. Was macht ihn aus? Welche Eigenschaften muss er mitbringen, damit du gerne mit ihm arbeitest oder das ideale Produkt für ihn entwickeln kannst? Hast du nun ein erstes Bild in deinem Kopf? Dann nichts wie ab zum Step-by-Step Guide zu deinem Wunschkunden.

Darf's ein bisschen grüner sein?

Bei nachhaltigen Produkten und Dienstleitungen musst du bezüglich deiner Wunschkunden noch einiges mehr beachten, wie zum Beispiel: 

  • Was motiviert deine Kunden dazu, lieber dein nachhaltiges Produkt als das konventionelle der Konkurrenz zu kaufen?
  • Was sind Barrieren, die aktuell noch vom Kauf abhalten könnten?
  • Ist dein Wunschkunde wirklich bereit, mehr für Nachhaltigkeit zu bezahlen?
  • Welche Kriterien sind ihm besonders wichtig?
  • Wie kannst du sein Vertrauen gewinnen und ihn von der Nachhaltigkeit deines Angebots überzeugen?

Good news: die Schritt-für-Schritt-Anleitung berücksichtigt diese Besonderheiten, damit du deinen nachhaltigen Wunschkunden findest.

Du möchtest persönliche Unterstützung?

Zugegeben: Käufer grüner Produkte können eine besonders harte Nuss sein. Sie stellen höhere Ansprüche an Umweltfreundlichkeit und soziale Anforderungen. Sie wollen wissen, wo ihre Produkte herkommen und wie sie hergestellt werden.

Sie zufriedenzustellen oder gar zu begeistern, ist wirklich eine Herausforderung. Neben den üblichen Anforderungen an Funktionalität, Qualität und Design musst du auch noch ihren Ansprüchen an Nachhaltigkeit gerecht werden. Und als wäre das noch nicht genug, darfst du dabei nicht vergessen, was für den Kunden denn eigentlich gerade das Wichtige ist. Manchmal ein ganz schöner Spagat. Ich weiß.

Aber du musst das nicht allein schaffen. Ich helf dir gern dabei, nicht den Blick für das Wesentliche zu verlieren, wenn du deinen nachhaltigen Wunschkunden definierst.